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COVID-19 Corona Virus: Reaktionen auf den Immobilienmarkt

Das Corona Virus hat Europa längst erreicht und macht vor keiner Branche halt. Auch der Immobilienmarkt ist von der den Viren betroffen und das durchaus deutlich. Bereits nach der jetzigen kurzen Zeit hat sich gezeigt, dass die Nachfrage nach Immobilien längst stark nachgelassen hat.

Dementsprechend fallen natürlich auch die Reaktionen aus. Ökonomen gehen inzwischen davon aus, dass uns eine gravierende Rezession bevorsteht. Größte Auswirkungen zeigen sich zwar gerade in der Tourismus- oder Kulturbranche, doch eine Marktlage wie 2009 ist längst vorstellbar.

Doch betrifft das Corona Virus tatsächlich alle Branchen? Wie sehen die Auswirkungen einer Rezession auf die Immobilienbranche aus hat und sind bereits jetzt Folgen erkennbar? Auf diese und weitere Fragen möchte ich nachfolgend ein wenig genauer eingehen.

Welche Branchen betrifft das Corona Virus wirtschaftlich?

Ganz grundlegend ist nahezu jede Branche vom Corona Virus betroffen. Gerade die klein- und mittelständischen Unternehmen haben mit einem Rückgang der Auftragslage zu kämpfen. Doch auch die Immobilienbranche ist schon jetzt von Corona betroffen.

Innerhalb der Immobilienbranche zeigt sich, dass Verwalter, Sachbearbeiter und Makler sich mit Maßnahmen beschäftigen. Aber auch Wohnungsunternehmen und Facility Manager sind wirtschaftlich betroffen und versuchen mit Task Forces und rettenden Notfallplänen sich auf die weiteren Folgen des Coronavirus vorzubereiten.

Viele Unternehmen in der Immobilienbranche sind zudem als Arbeitgeber tätig – dementsprechend sind es tausende Arbeitsplätze, die bedroht sind. Klar ist aber auch, dass Branchen wie der Tourismus oder die kulturellen Veranstaltungen derzeit schon sehr viel stärker unter dern Folgen leiden.

In diesem Vergleich ist die Immobilienbranche noch gar nicht so stark betroffen. Dennoch rüstet man sich und das ist auch richtig so, schließlich könnten die Auswirkungen von Corona gar in einer Rezession enden.

Auswirkungen einer Rezession auf die Immobilienbranche

Die Immobilienbranche bereitet sich vor, doch reicht dies überhaupt aus? Abzusehen ist, dass eine Rezession mit massiven Auswirkungen verbunden ist. So könnte es zu einer Steigerung der Leerstände kommen. Die Schweiz hat bereits erste Maßnahmen abgesegnet, auch in Österreich und Deutschland sind Aktivitäten infolge von Kurzarbeitergeld und ähnlichem abgesegnet worden.

Doch klar ist: Eine Rezession dürfte den heimischen Immobilienmarkt schwer ins Wanken bringen. Substantielle Wertkorrekturen sind denkbar. Das es jedoch zu einer ähnlichen Lage wie 2008 kommt, das ist nicht sicher.
Die Ursachen sind diesmal jedoch anders, denn es gab keine massive Zinssenkung und auch der Nachfrageschub ist diesmal nicht gegeben. Kommt es also zu einer Rezession, so helfen diese Faktoren in Zeiten der Coronakrise nicht.

Eigenheime womöglich nicht so stark betroffen

Eine Rezession hätte vermutlich weniger Auswirkungen auf die Hauspreise. Bei einer langfristigen Zinslage zwischen – 0,75 und 1,00 Prozent wäre der Markt für Eigenheime wohl nicht so stark betroffen.

Wichtig wird am Ende des Tages sein, dass die Wirtschaft nicht massiv einbricht und auf einem konstanten Niveau bleibt. Die Hoffnung auf moderate Preisrückgänge ist dementsprechend durchaus noch gegeben.

Luxussegment dürfte leiden

Während die Hauspreise folglich auf einem recht moderaten Niveau bleiben dürften, könnte es zu einer Veränderung für den weiteren Immobilienmarkt kommen. Damit ist beispielsweise ein drastischer Rückgang des Luxussegments gemeint.

Hier ist die Entwicklung an die Vermögen der wohlhabenden Menschen gekoppelt. Bereits nach kurzer Zeit hat sich herausgestellt, dass es zu moderaten Rückgängen der Preisen kam. Folglich könnte es bei einer längeren Krise zu einem Rückgang des Transaktionsvolumens kommen.

Büroflächen könnten von Corona stärker betroffen sein

Wie sich das Corona Virus in den kommenden Wochen entwickelt und welche Folgen damit einhergehen, das wissen momentan nur die wenigsten. Sollte es jedoch zu einer Rezession kommen, würden es damit zu existenziellen Bedrohungen kommen. Das dürfte für einen neuerlichen Anstieg der ohnehin recht hohen Leerstände sorgen.

Ein weiterer Blick auf die wirtschaftlichen Unternehmen gilt den Shopping-Centern. Bis zum Corona Virus sprachen wir noch von einer ansprechenden Konjunktur und selbst das hat dank Online-Shopping zu einer Stagnierung gesorgt.

Der Einzelhandel und speziell die Shops in Centern könnten infolge einer schweren Rezession unter Druck geraten und mit Umsatzverlusten zu kämpfen haben. Größere Unternehmen können dies abfedern, doch für viele kleinere Firmen könnte Corona mit noch viel größeren Konsequenzen verbunden sein.

Auswirkungen FED Tief auf Bauzinsen

Das Corona Virus befindet sich vermutlich noch immer am Anfang, doch schon jetzt gibt es erste Auswirkungen und die treffen die Immobilienbranche spürbar. Vor wenigen Tagen kam es aufgrund der vermutlich schon jetzt zu drastischen ökonomischen Folgen zu einer Senkung der Zinsen. Die Notenbank FED aus Amerika hat diesbezüglich eine Senkung vorgenommen und damit ist auf ein neues Allzeittief gefallen.

Wer ein Eigenheim besitzt und sich für eine Anschlussfinanzierung mit einer neuen Laufzeit von zehn Jahren besitzt, der braucht nur 0,7 % Zinsen zu bezahlen. Da die Zinssenkung 0,5 Prozentpunkte beträgt, möchte man die Wirtschaft offensichtlich stützen. Anders ist dieses deutliche Zeichen nicht zu deuten.

Die Auswirkungen der FED und das neuerliche Tief macht sich also auf das Baugeld bemerkbar und sorgt für günstige Bedingungen. Das derzeit attraktive Zinsniveau könnte Käufern von Immobilien also helfen, neues Wohneigentum zu kaufen.

Das derzeit grassierende Virus ist für Investoren dagegen keine Chance, die sich stattdessen eher für Staatsanleihen interessieren. Das hat aber auch zur Folge, dass die Geldpolitik mehr als nur lax ist und das sorgt gerade in Deutschland für rasch steigende Preise. Wer sich also mit einem Kauf von Eigenheim beschäftigt, der sollte dies gerade in der aktuellen Situation noch einmal überdenken.

Welche Folgen hat eine Pandemie auf den deutschen Immobilienmarkt

Die Verunsicherung ist groß, das spürt man mittlerweile bundesweit und auch in den Nachbarländern. Am Immobilienmarkt ist das schon jetzt zu spüren, denn die Nachfrage nach Beton sinkt. Das zeigt sich auch an den Zwangsversteigerungen, denn die Zahl ist zurückgegangen.

Die Börsen sind in Panik, doch an den Immobilienmärkten gibt es derzeit noch keine spürbaren Änderungen. Klar ist jedoch, dass eine Pandemie den deutschen Immobilienmarkt spürbar treffen könnte. Glaubt man so manchem ökonomischen Experten, so könnte es gar zu einem Absturz kommen wie zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise.

Die ein oder andere verschobene Transaktion gab es schon jetzt und auch die kurzfristigen Folgen sind bereits unmittelbar vor dem Eintreten. Gerade der Hotelsektor scheint davon betroffen, doch auch der Einzelhandel und flexible Workspaces dürften weniger ausgelastet sein.

Auch ist davon auszugehen, dass die allgemeine Nachfrage aufgrund der Verunsicherung zurückgehen wird. Dazu kommen mittel- und langfristige Auswirkungen und die könnten den deutschen Immobilienmarkt ebenso betreffen.

Schon jetzt erkennbare Folgen?

Bereits jetzt und damit wenige Wochen nach dem Erreichen des Corona Virus in Europa gibt es erste Auswirkungen und die betreffen nicht nur das alltägliche Leben. Verwalter von Immobilien fragen sich beispielsweise, ob noch eine Eigentümerversammlung möglich ist. Hier gibt es bisweilen jedoch noch keine allgemein gültige Regelung. Sollten Sie Immobilienverwalter sein, so sollten Sie die derzeitige Risikobewertung miteinbeziehen.

Facility Manager sind ebenso betroffen und gefordert, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört beispielsweise die zusätzliche Reinigung oder das Anbringen von
Desinfektionsspendern. Insgesamt versuchen die Unternehmen der Immobilien derzeit alles, um die Mitarbeiter von einer Infizierung zu bewahren.

Anders schaut die Lage bei Wohnungsunternehmen aus. Hier soll es keine akuten Maßnahmen erfolgen, zumindest keine frühzeitigen. Präventationsmaßnahmen wurden bereits mitgeteilt, ansonsten sind die Unternehmen um Ruhe bemüht.

Veranstaltungen wie die Immobilienmesse sind abgesagt, doch auch die Immobilienmakler sind mit Änderungen konfrontiert. Im Gegensatz zu früher vermeiden die Makler Besichtigungen der Immobilien mit Massen und auch das Hände schütteln wird in Zeiten von Corona vermieden.

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